Wie schnell die Zeit vergeht…

Das war die Überschrift unseres aller ersten Blogeintrags. Seit dem ist sehr viel Zeit vergangen und nun sind wir, nach einem 30 Stunden Flug, wieder in Deutschland angekommen. Die letzten Wochen unseres Jahres in Peru waren vom Abschied geprägt, trotzdem können wir uns nun mit einem Lächeln im Gesicht an unsere gesamte Zeit erinnern.

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Viele unserer Aktionen, an die wir uns für immer erinnern werden, waren nur durch Ihre Hilfe möglich. Wir bedanken uns hiermit bei allen fleißigen Spendern für jeden noch so kleinen Betrag und das große Herz für Kinder. Hier noch eine Auflistung aller von uns durchgeführten durch Spenden finanzierten Projekte:

  • Adventskalender für Santo Tomas und Santa Teresita
  • Spielzeug für Hermano Clemente
  • Wasser (während der Wasserknappheit) für Hermano Clemente
  • Aufenthaltsraum in Santa Teresita
  • Dach-Reparatur in Santa Teresita
  • Schränke für Schulsachen für Santo Tomas
  • Kinderdisko in Santa Teresita
  • Krippenfiguren für Santo Tomas
  • Paten-Geschenke
  • Filmabend in Santo Tomas
  • Ausgaben fürs Stipendienprojekt

Wieder in Deutschland zu sein ist für uns alle zugegebenermaßen nicht einfach, nicht nur weil unser Herz für immer für Peru schlagen wird, sondern auch weil der Kulturschock, welchen wir vor einem Jahr kaum hatten, nun zum Vorschein kommt.

10 Dinge an welche wir uns erst wieder gewöhnen müssen

  1. Man kann das Leitungswasser einfach trinken, ohne es vorher abkochen zu müssen.
  2. Es regnet auch außerhalb der Regenzeit
  3. Man muss das Klopapier nicht im Badmülleimer entsorgen
  4. Im Auto muss man sich anschnallen, obwohl der Verkehr so geregelt ist
  5. Alles ist so ruhig – kein Hupen, keine Straßenhunde bellen, keine Hühner vorm Fenster und und und
  6. Kommentare wie „oye der Typ neben dir sieht aber gut aus“ werden hier auf einmal von jedem verstanden
  7. Die Sonne geht erst um halb 10 unter, während es in Peru derzeit schon um 18 Uhr stockfinster ist
  8. Deutsches Leben ist richtig, richtig teuer vor allem wenn die nächsten Rückkehrpläne natürlich schon geschmiedet werden
  9. Statt sich einfach für wenig Geld ins Taxi zu setzen, steht nun wieder die Diskussion an: „Wer macht heute Abend Fahrer?“
  10. Auf einmal haben wir nicht mehr vier Kleiderschränke zur Verfügung und auch wenn wir uns sehen wollen, müssen wir dazu erst einmal in Auto, Bus und Zug steigen.

 

Liebe Leser wir bedanken uns, dass Sie immer so fleißig unseren Blog gelesen haben und verabschieden uns nun bis März, wenn wir hoffentlich wieder in unsere zweite Heimat fliegen.

Besos,

Elke, Lena, Lucie und Luisa

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Ein Kommentar

  1. Mädels, ihr habt das großartig gemeistert und euer riesiger Beitrag für eine bessere Welt wird von bleibendem Wert sein! Nun aber wieder eine gute Eingewöhnung in das spießige und so „geordnete“ Deutschland. Ich denke wir könnten hier eigentlich so manches von der sogenenannten „unterentwickelten“ Welt lernen!
    Liebe Grüße
    Schötti

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