Unser Arequipa

„La ciudad blanca del eterno cielo azul“

(bedeutet so viel wie:  die weiße Stadt mit dem ewig blauen Himmel)

Wer dieses Jahr im engeren Kontakt mit uns stand, der hat uns bestimmt des Öfteren von Arequipa, unserer wunderschönen Heimatstadt hier in Peru, schwärmen hören. Aber was ist das überhaupt für eine Stadt, in der wir jetzt ein Jahr lang gelebt haben?

Arequipa liegt im Süden des Landes und ist mit knapp einer Million Einwohner die zweitgrößte Stadt Perus. Kommt man in Arequipa an, kann es gut sein, dass einem mal kurz die Luft wegbleibt, und zwar nicht nur wegen der Schönheit der Stadt, (Weltkulturerbe!) sondern auch, weil wir uns hier mitten in den Anden auf einer Höhe von knapp 2400 Metern befinden. Diese Lage macht sich auch dadurch bemerkbar, dass die Stadt von drei Vulkanen umgeben ist, die übrigens immer noch aktiv sind.

 

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Chachani, Misti und Pichu Pichu

Eine weitere Besonderheit ist das ganzjährig trockene Klima, mit Ausnahme der Regenzeit im März regnet es hier wirklich NIE.

Viele denken ja immer, wir wohnen hier in einem Kaff, aber das ist definitiv nicht der Fall. Von H&M über Starbucks (gefühlt 30) in vier großen Malls bis hin zu denen für Peru typischen Märkten und einer bezaubernden Altstadt gibt es hier alles.

Im Herzen Arequipas (und somit auch in unserem) liegt der „Plaza de Armas“, in den Reiseführern zu Recht als der schönste Platz Südamerikas bezeichnet. Der Plaza wird beherrscht von der Kathedrale aus „sillar“-Stein (Vulkangestein). Dieses Material wurde generell für viele Bauwerke in der Innenstadt verwendet, weswegen Arequipa immer als weiße Stadt bezeichnet wird- denn sillar ist weiß.

Die Kathedrale wurde schon mehrere Male, zuletzt 2001, bei Erdbeben beschädigt, jedoch immer wieder originalgetreu aufgebaut. 
Sie ist eine der weltweit 100 Kirchen, denen es erlaubt ist, die Flagge des Vatikan zu hissen.

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Bauwerke gegenüber der Kathedrale

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Suchbild: Wo ist die Kathedrale?

Eine weitere Sehenswürdigkeit der Innenstadt ist das Kloster „Santa Catalina“, welches mehr als 20.000 Quadratmeter umfasst und damit eine Stadt innerhalb der Stadt formt. Hier leben seit dem 16ten Jahrhundert Nonnen. Santa Catalina war vor allem für die Töchter der Oberschicht angedacht, was auch heute noch ersichtlich ist, wenn man durch die wunderschön angelegten Gassen schlendert oder sieht, wie prunkvoll die einzelnen Wohnungen der Nonnen waren.

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Allgemein ist die Altstadt bildhübsch, seht selbst!

 

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Arequipa ist für uns aber nicht nur all das Schöne, was die Touristen zu sehen bekommen, sondern auch die Randbezirke, in denen wir in diesem Jahr viel Zeit verbracht haben. Beispielsweise wohnen wir keineswegs im Zentrum der Stadt, sondern in einem Distrikt im Nord-Osten, der sich Paucarpata nennt. Paucarpata ist wohl weder der schönste noch der modernste oder sicherste Teil der Stadt, für uns aber definitiv ein Stück Heimat geworden.

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Im nächsten Eintrag werden wir euch noch mehr Orte der Stadt zeigen, die uns am Herzen liegen.

Wir hoffen aber, dass schon durch diesen Post deutlich wurde, wie wohl wir uns fühlen und dass ihr es jetzt zumindest ein bisschen bereut, uns nicht besucht zu haben. 😉

Wir schlendern jetzt noch einmal über den Plaza,

bis bald,

Elke, Lena, Lucie und Luisa

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